@Nasty nein, das beantragen wir aber jetzt…ich weiß es nicht, warum es jetzt so ist. 🤷🏻♀️ Wurde uns heute telefonisch mitgeteilt und man wird sich mit uns in Verbindung setzen…
@Talia56 es tut mir leid. Aber es ist so typisch für die BD. Aussortieren wo möglich und unmöglich. Ich könnt mich nur noch aufregen. Ich kann mir gut vorstellen wie du dich fühlst. Gerade uns muss man noch Steine in den Weg legen. Weil man eh noch nicht genug Sorgen und zu tun hat.
Unbedingt Pflegegeld beantragen.
Dann habt ihr zumindest da Ausgleich und ein Recht auf Pflege in der Schule. Wenn es notwendig ist.
@Nasty es regt mich auch einfach nur auf. Keine Ahnung, was sie mit ihren i+ Klassen wollen. Grundsätzlich sicher gut, aber ich will nicht weit herumfahren müssen, wenn ich Schulen mit I-Klassen in der Nähe hätte…Klassen, wo ich schon ein gutes Gefühl hätte…aber wir werden mal schauen, was rauskommt. Reinzwängen lass ich mich nicht wo, wenn es sich nicht passend anfühlt.
Leider schlägt das kognitive viele andere Diagnosen...
Weil dann viele Verhaltensweisen auf die kognitive Ebene geschoben werden können.
Damit wird das Kognitive zur Hauptdiagnose und andere (nicht alle!) Diagnosen zur Nebendiagnose. So hat man mir das vereinfacht erklärt.
Vielleicht ist das ja auch bei Autismus der Fall 🤔
Allerdings habt ihr ja noch gar keine gesicherte kognitive Diagnose @Talia56
Es ist aber nur eine vorläufige Diagnose, weil es nicht möglich war zu testen. Das steht auch so drinnen. Außerdem ist es nur extra ausgewiesen, weil schon nach ICD 11 diagnostiziert wurde. Im ICD 10 wäre es gar nicht extra. Und die Grundlage dafür ist u.a. auch die Aussage des Kindergartens, dass sie das Gefühl haben, dass er nicht immer versteht, was sie ihm sagen.
Edit: und wenn die Diagnostik so ausschlaggebend ist, warum zählt die Empfehlung der Psychologin nix? Sie empfiehlt nämlich explizit eine Vorschulklasse rein für Autisten, weil sie das super findet. Und sie hat mir mehrmals versichert, dass da viel mehr in ihm steckt und sie es aber leider so hinschreiben muss. Diese Diagnose also eigentlich nicht das abbildet, was er eigentlich kann. Ich will einfach nur eine faire Chance haben und nicht von Menschen, die ihn einmal sehen oder noch nie gesehen haben, abgestempelt werden. Ja, Kiga kennt ihn, aber meiner Meinung nach auch nicht richtig, weil sie sich im Endeffekt nicht für ihn interessieren, weil er ein einfaches Kind ist.
Und wenn wir merken, dass unser Weg nicht der Richtige ist, dann ok. Aber ich will die Chance haben, es zu versuchen. Ich glaube aber auch nicht, dass eine i+ Klasse schlecht wäre. Ich weiß nur nicht, ob es für unser komplettes Familiengefüge passt. Da hängt halt so viel mehr dran als nur unser Sohn…
Leider ist der BD das Familiegefüge Piep egal. Unterm Strich jedes Kind, dass nicht dem Standard entspricht. Ab in die Sonderschule und Ruhe bitte.
Es ist einfach furchtbar, man ist dem System so ausgeliefert irgendwie. Glück muss man haben oder eine Menge Kraft um sich quer zustellen.
Ja, gut, Sonderschule ist ja kein Thema bei uns. Vorerst. Da würde ich mich querstellen. Alles andere höre und schaue ich mir an. Aber es zipft mich an. Und dieses Ausgeliefert-Sein ist das Schlimmste. @Nasty
@Talia56 es tut mir sehr leid für dich. Wir hatten (wenn auch in milderer Form) auch eine Diagnose, die im Prinzip do ausgelegt war, weil mein Sohn die eine Aufgabe nicht machen wollte (es gab einfach zu viel anderes/interessanteres im selben Raum).
Auch wenn du es nicht objektiv siehst, seinem Bauchgefühl muss/darf man da schon auch vertrauen. Ich und mein Kinderarzt waren damit auch nicht einverstanden, aber für den Kindergarten war es damals egal und jetzt werde ich abstimmen wie und wann wir es bis 2 Jahre zur Schule am besten nochmals austesten.
Siehst du eine Option den kognitiven Bereich in einem anderen Setting austesten zu lassen? Wenn du meinst, er braucht vertrauen, es in Etappen zu machen? Klingt vielleicht naiv und bei meinem Sohn kam es dann nicht dazu. Aber ursprünglich hätte die eine Ergotherapeutin gemeint, dass sie im Rahmen mehrerer Einheiten auch unbemerkt testen würde/könnte. Nachdem sie aber generell dann nicht mit meinem Sohn umgehen konnte,, kann ich das jetzt aber auch nicht wirklich beurteilen, ob das realistisch gewesen wäre.
Ich finde es aber irgendwie auch schade, dass ein Nicht-testen können in einer Momentaufnahme zu einer negativen Diagnostik führt, anstatt das zumindest zu wiederholen/ anders anzugehen. Das schreibt man dann nieder, aber das andere nicht. Da wird leider übersehen, dass es ja eben kein richtiges Bild vermittelt. Wo wäre denn das Problem, es einmal in einem besseren Licht zu sehen, Möglichkeiten zu geben, wenn es dann doch nicht passt, ist es ja anpassbar. Aber vermutlich eben in die eine Richtung besser als in die andere.
@Krümel05 ich weiß es nicht. Ich kenn mich da zu wenig aus, was möglich ist, was sinnvoll ist etc. Es sind einfach viel zu viel Reize, die auf ihn einströmen, und es passt dann einfach nicht. Keine Ahnung, ob es jemals passen würde. Im Befund steht auch ganz genau drinnen, das es einfach nicht durchführbar war. Dennoch steht es eben als vorläufige Diagnose drinnen. Es ist so. Nach ICD 10 würde es nicht genauso stehen, denn da haben wir auch einen Befund. Bringt halt jetzt nix. Wir schauen uns das nun an, wie es weitergehen soll. Man wird nur hin und hergeschoben und ist eine Marionette in dem deppaten System.
@Talia56 ohje klingt mühsam Es ist leider wohl wirklich so, je mehr Unterstützung ein Kind braucht, desto mühsamer wirds. Und ja, diese Diagnostiken sind auch nicht immer gut/gerecht, je nachdem wer es macht. Unsere war ja auch falsch damals.
Was du jetzt machen kannst: ggf neue kognitive Diagnostik bei wem der privat und gut ist, falls ihr zeitnah einen Termin bekommen könnt. Warme Eislutscher im Winter, ich weiß Ansonsten...wäre ev ein Fahrdienst für euren Sohn eine Option falls die I+ Klasse die sie euch vorschlagen abgesehen von der räumlichen Nähe passt ? Dann müsstest du ihn nicht immer holen und bringen. Ggf sag ihnen daß du nur mit Fahrdienst zustimmen würdest. Oder darauf bestehen, daß welche Schule auch immer es für ihn werden soll dort auch ein Platz für die Schwester sein muß, weil du es logistisch in der Früh sonst nicht schaffst.
@melly210 ich glaube nicht, dass eine kognitive Testung wo anders klappen würde. Die Diagnostik, die wir gemacht haben, war grundsätzlich nicht schlecht. Aber allein die Räumlichkeiten waren 100 Mal spannender als irgendwelche Testungen. Also ich sehe nicht viel Sinn darin es zu wiederholen. Wir haben die Diagnostik 2 Mal gemacht und einmal hat er z.B. etwas gemacht, was er bei der anderen Diagnostik wiederum nicht gemacht hat. Also es ist einfach abhängig von vielen Faktoren.
Ich bin genervt, weil die I+ Klasse nicht mehr leistet als eine I-Klasse außer dass eine zusätzliche Assistenz zur Unterstützung hinsichtlich Essen, Toilette etc. da ist. Und die Option, dass die Schwester auch dort hingeht, ist für uns schwierig. Weil dann wäre sie in einer anderen Klasse dort, die Freunde nicht in Wohnortnähe, alles neu. Passt für uns einfach nicht. Aber es ist nichts entschieden, denn womöglich landen wir eh wieder im Bereich Autismus. 🤷🏻♀️
Ich glaube, dass das nicht nachvollziehbar ist, wenn man dem System nicht ausgeliefert ist.
@RoterSommermond oja, der Vorschlag kam gleich, dass ja die Schwester auch in diese Klasse gehen könnte. Wollen wir aus verschiedenen Gründen nicht. Wenn es dann so sein soll, dann müssen wir eh eine Lösung finden. Aber momentan bin ich noch in der Phase, in der es mich einfach nur anpisst und aufregt.
@RoterSommermond das wissen sie eigentlich. Wir geben ja eh noch nicht auf. Aber dieses andauernde Kämpfen gegen Windmühlen schlaucht einfach. Man kämpft ja überall und das für drei Kinder. Dann noch für sich selbst. Es ist einfach sauanstrengend…
Das Problem ist m.E. wohl daß sie ihn als zu aufwändig für eine I-Klasse ohne Asistenz halten wenn ich es recht verstanden habe. Ob das ist weil sie meinen daß er kognitiv nicht so mitkäme oder weil er eine Windel hat scheint nicht so klar.
@Talia56 Josefinum wäre keine Option ? Teuer, ich weiß, aber die nehmen schon stärker behinderte Kinder auf I-Plätze. Zb ein Mädel mit Down-Syndrom und einen deutlich autistischen Buben der bis er so etwa 8/9 war kaum gesprochen, großteils den Himmel angesehen hat und Weglauftendenzen hatte.
Das Problem ist, dass er für die Vorschulklasse für autistische Kinder zu angepasst ist. @melly210 Da hätte er nämlich noch ein Jahr Zeit, um sauber zu werden. In der normalen I-Klasse wäre es sonst kein Thema (kognitiv auch nicht). Und nein, Josefinum ist finanziell gesehen keine Option.
Ich versteh nicht, wieso er für diese Vorschule zu angepasst sein kann. Talia56
Vielleicht würde es ihm helfen, wenn er sich dann nicht so anpassen müsste 🤔 Oder ist es ein Platzproblem?
Aber ja, das Kämpfen ist so mühsam und es hört irgendwie nie auf. Sobald man glaubt es läuft, ist wieder was Neues 😔
@corni ich weiß es nicht. 🤷🏻♀️ Wir nehmen jetzt mal Kontakt mit der Schule der Wunschvorschulklasse auf und fragen mal genauer nach. Ich denke, dass es sich einfach so gerichtet wird, wie es gerade gebraucht wird. Aber wir geben nicht auf bis wir das haben, das sich gut für uns anfühlt…
Dieses ausgeliefert sein, ist das schlimme.
Marionette trifft es ganz gut. @Talia56
Ich hatte vor 2 Jahren ja eine ähnliche Odyssee.
Was wenn ich nicht die Schule im 17. genommen hätte? 40 Minuten Fahrzeit in Kauf nehmen würde?
Sie hätten mir 3 Kinder auf 3 Schulen aufgeteilt. Gegen meinen Wunsch für ein Kind eine GTS. Wohl gemerkt nur für 1.
Haben uns jetzt für den Lehrplan erhöhten Förderbedarf kognitive Entwicklung entschieden. Ob es der dann wird oder wie genau, das entscheidet sowieso die Bildungsdirektion. Werden voraussichtlich auch in einem Inklusiven Schulzentrum starten, da er aufgrund der Windel nicht in die Integrationsklasse gehen kann, die wir uns wünschen. Fühlt sich grad nach dem besten Weg an, obwohl ich mir echt noch sehr unsicher bin. Man fühlt sich schon sehr alleine gelassen. 😏
@Talia56 wir haben nochimmer alles geschafft auch ohne Hilfe oder?
Wir werden unsere Kleinen schon groß kriegen, auch ohne Unterstützung des Systems. Glaub an Euch.
Wahrscheinlich ist das der bessere und auch einfachere Weg. Es hat keinen Sinn gegen Windmühlen zu kämpfen.
Ich versteh nur das Windelthema nicht wirklich. Da könnte kaum ein Rollstuhlfahrer in einer I -Klasse unterkommen. Anderseits haben die oft Pflegepersonal, dass zumindest 1x pro Tag kommt.
Wir haben unseren Sohn jetzt wieder auf die Warteliste bei unserer Lieblings-Ergo setzen lassen. Ich will, daß er bevor er in die AHS geht nochmal 1,2 Block dort macht und das Thema mit den Flüchtigkeitsfehlern und der Panik wenn er nicht auf den ersten Blick sieht wie was geht angehen. Er siehts nicht ein, aber ich finde es notwendig. Er sagt bis auf die letzten 2 Schularbeiten hatte er ja trotzdem immer gute Noten.
Das stimmt zwar, aber so Situationen wo viel zusammenkommt wie es jetzt eben bei den Schularbeiten war werden in der AHS wahrscheinlich auch immer mal wieder kommen, und es ist ja auch sonst unnötig, daß er sich damit plagt. Solche Diskussionen werden wohl immer mühsamer je älter die Kinder werden denke ich.
@melly210 find ich gut. Die Umstellung von vs auf AHS ist nicht ohne, auch für Kinder ohne Diagnose, das ist schon eine große Veränderung.
Vielleicht bekommt er Tipps für Strategien, wenn ihn eine neue Situation/Aufgabenstellung überrascht, damit er da gelassener wird und die Konzentration behält.
@melly210 hat er mehr als 2 Schularbeiten schon gemacht? Weil kleine LZK sind nicht das gleiche, SA sind einfach anspruchsvoller... da sollte er gestärkt reingehen.
@melly210 ja, je älter die Kinder desto unnötiger ist Therapie in ihren Augen.
Sie brauchen Anleitung was sie den Freunden sagen sollen usw. Therapie ist irgendwie negativ behaftet. Schon in der Volksschule.
Nennt es Konzentrationstraining oder Lerntraining. Nicht Ergo oder gar Therapie.
Lasst euch gemeinsam einen cooleren Begriff einfallen.
@melly210 hat er mehr als 2 Schularbeiten schon gemacht? Weil kleine LZK sind nicht das gleiche, SA sind einfach anspruchsvoller... da sollte er gestärkt reingehen.
Heute war die 2. Deutsch-Sa. Er sagt es ist ihm sehr gut gegangen dabei. Er hat 2,5 Seiten geschrieben weil ihm so viel eingefallen ist. Er hat alles in super Schönschrift geschrieben, brav alle Eigenschaften abgehakt damit er nix vergisst, 3 x durchgelesen und hatte sogar Zeit am Ende Worte bei denen er sich nicht sicher war im Wörterbuch nachzuschauen.
Also schauen wir was er drauf hat, klingt mal gut soweit.
@Nasty Lerntraining hab ich eh gesagt. Hat nix geändert. Er hatte ja schon von Geburt an Therapien und kennts zur Genüge denke ich, wurscht wie mans nennt.
Vor allem ist es ja die Therapeutin, die er kennt. Die Kinder checken das ja sowieso gleich. Aber es wird ihm bestimmt Spaß machen…die Große geht voll gern hin. 😌 @melly210
@melly210 natürlich weiß er daß es Therapie ist, es geht aber drum dem Umgang damit zu "lernen". Er will bestimmt zu seinen Freunden nicht sagen " ich geh heute zur Therapie. "
Das hab ich gemeint. Man kann ihm ja dann erklären, dass andere es gar nicht so kennen.
Er wird dadurch auch nicht lieber gehen, aber sich mit Backup wohler fühlen wenn einer Fragen stellt.
Unser Ergo hat geraten, bein Ablehnung "Spaß mit X haben" oder "mit X spielen" zu sagen, weils eben im dem Alter cooler klingt als Ergo. Daher bin ich bei @Nasty
Natürlich weiß das Kind, dass es Ergo ist. Weiß K auch.
Aber das andere klingt nach "Freund besuchen "
Wird bei uns auch nicht so bezeichnet. Aber die Kinder wissen es ja dennoch; egal, was man dazu sagt. Aber als Backup, um Fragen von Freunden zu beantworten, ist es womöglich sinnvoll.
Ich denk es kommt aufs Kind an. Aber ich kann mir vorstellen, dass der Besuch leichter fällt, wenn die Kinder für Freunde zumindest eine gute Erklärung haben. Die nicht gelogen ist, aber halt anders klingt als Therapie.
Ich kenn deinen Sohn nicht @melly210 aber vielleicht nur ein Anstoß zum Nachfragen. Vielleicht hilft's ihm wenn er weiß wie er es offiziell handhaben soll.
Wir haben für unseren Sohn Pflegegeld beantragt und jetzt haben wir bald die Begutachtung vor Ort. Was erwartet uns denn da? Weiß das vielleicht jemand...
@Talia56 es gibt leider unterschiedliche Gutachter.
Eine, schon ältere Ärztin -sie hat uns als Baby gesehen und dann bei der Erhöhung von 3 auf 4 - sie hat die Fragen gestellt und zeitgleich mit dem Kopf genickt oder geschüttelt. Je nachdem ob ich ja oder nein sagen sollte. 😉Die war spitze. Wollte die Befunde nicht sehen, hat nur alles eingetippt. Hätte aber natürlich alles belegen können.
Der Gutachter entscheidet es leider nicht. Er oder sie tippen die Antworten auf einen Fragebogen ein inkl Ergänzungen. Das wird dann "oben" vom Chefarzt bewilligt oder nicht. Bescheid folgt....
Es ist nix anderes wie eine Riesen fragerei bei der die Stunden des Aufwandes erreichnet werden. Pro Kathetern sind's 15 Minuten, für Körperpflege 30 Minuten...da gibt's fertige Vorgaben. Selbst wenn du sagst wickeln dauert 30 Minuten, hilft das nicht wenn nur 10 Minuten vorgesehen sind.
Kind wurde von 6x nur 2x angesehen, sie musste aber natürlich immer mit. Sie wollen dann sehen ob ein Rollstuhl Kind nicht doch stehen kann oder Reflexe hat, Unsinnigkeiten eigentlich. Geoße, Gewicht.... Je weniger Kind mitmacht, desto besser in dem Fall.
Ich denke ihr habt bestimmt Anspruch auf Pflegegeld. Die richtige Einstufung wird's aber vermutlich nicht gleich geben. Sie versuchen es zuerst mit der unterst möglichen 1 oder 2. Selbst wenn dir 3 oder 4 zustünde.
Wenn du was brauchst jederzeit melden. Wir müssen dauernd hin um eine wundersame Rückenmarksnervenheilung auszuschließen 😬
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Unbedingt Pflegegeld beantragen.
Dann habt ihr zumindest da Ausgleich und ein Recht auf Pflege in der Schule. Wenn es notwendig ist.
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Weil dann viele Verhaltensweisen auf die kognitive Ebene geschoben werden können.
Damit wird das Kognitive zur Hauptdiagnose und andere (nicht alle!) Diagnosen zur Nebendiagnose. So hat man mir das vereinfacht erklärt.
Vielleicht ist das ja auch bei Autismus der Fall 🤔
Allerdings habt ihr ja noch gar keine gesicherte kognitive Diagnose @Talia56
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Edit: und wenn die Diagnostik so ausschlaggebend ist, warum zählt die Empfehlung der Psychologin nix? Sie empfiehlt nämlich explizit eine Vorschulklasse rein für Autisten, weil sie das super findet. Und sie hat mir mehrmals versichert, dass da viel mehr in ihm steckt und sie es aber leider so hinschreiben muss. Diese Diagnose also eigentlich nicht das abbildet, was er eigentlich kann. Ich will einfach nur eine faire Chance haben und nicht von Menschen, die ihn einmal sehen oder noch nie gesehen haben, abgestempelt werden. Ja, Kiga kennt ihn, aber meiner Meinung nach auch nicht richtig, weil sie sich im Endeffekt nicht für ihn interessieren, weil er ein einfaches Kind ist.
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Es ist einfach furchtbar, man ist dem System so ausgeliefert irgendwie. Glück muss man haben oder eine Menge Kraft um sich quer zustellen.
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Auch wenn du es nicht objektiv siehst, seinem Bauchgefühl muss/darf man da schon auch vertrauen. Ich und mein Kinderarzt waren damit auch nicht einverstanden, aber für den Kindergarten war es damals egal und jetzt werde ich abstimmen wie und wann wir es bis 2 Jahre zur Schule am besten nochmals austesten.
Siehst du eine Option den kognitiven Bereich in einem anderen Setting austesten zu lassen? Wenn du meinst, er braucht vertrauen, es in Etappen zu machen? Klingt vielleicht naiv und bei meinem Sohn kam es dann nicht dazu. Aber ursprünglich hätte die eine Ergotherapeutin gemeint, dass sie im Rahmen mehrerer Einheiten auch unbemerkt testen würde/könnte. Nachdem sie aber generell dann nicht mit meinem Sohn umgehen konnte,, kann ich das jetzt aber auch nicht wirklich beurteilen, ob das realistisch gewesen wäre.
Ich finde es aber irgendwie auch schade, dass ein Nicht-testen können in einer Momentaufnahme zu einer negativen Diagnostik führt, anstatt das zumindest zu wiederholen/ anders anzugehen. Das schreibt man dann nieder, aber das andere nicht. Da wird leider übersehen, dass es ja eben kein richtiges Bild vermittelt. Wo wäre denn das Problem, es einmal in einem besseren Licht zu sehen, Möglichkeiten zu geben, wenn es dann doch nicht passt, ist es ja anpassbar. Aber vermutlich eben in die eine Richtung besser als in die andere.
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Was du jetzt machen kannst: ggf neue kognitive Diagnostik bei wem der privat und gut ist, falls ihr zeitnah einen Termin bekommen könnt. Warme Eislutscher im Winter, ich weiß
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Ich bin genervt, weil die I+ Klasse nicht mehr leistet als eine I-Klasse außer dass eine zusätzliche Assistenz zur Unterstützung hinsichtlich Essen, Toilette etc. da ist. Und die Option, dass die Schwester auch dort hingeht, ist für uns schwierig. Weil dann wäre sie in einer anderen Klasse dort, die Freunde nicht in Wohnortnähe, alles neu. Passt für uns einfach nicht. Aber es ist nichts entschieden, denn womöglich landen wir eh wieder im Bereich Autismus. 🤷🏻♀️
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Das Problem ist m.E. wohl daß sie ihn als zu aufwändig für eine I-Klasse ohne Asistenz halten wenn ich es recht verstanden habe. Ob das ist weil sie meinen daß er kognitiv nicht so mitkäme oder weil er eine Windel hat scheint nicht so klar.
@Talia56 Josefinum wäre keine Option ? Teuer, ich weiß, aber die nehmen schon stärker behinderte Kinder auf I-Plätze. Zb ein Mädel mit Down-Syndrom und einen deutlich autistischen Buben der bis er so etwa 8/9 war kaum gesprochen, großteils den Himmel angesehen hat und Weglauftendenzen hatte.
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Also diese spezielle
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Sorry zu schnell gelesen
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Ich hatte vor 2 Jahren ja eine ähnliche Odyssee.
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Wir werden unsere Kleinen schon groß kriegen, auch ohne Unterstützung des Systems. Glaub an Euch.
Wahrscheinlich ist das der bessere und auch einfachere Weg. Es hat keinen Sinn gegen Windmühlen zu kämpfen.
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Das stimmt zwar, aber so Situationen wo viel zusammenkommt wie es jetzt eben bei den Schularbeiten war werden in der AHS wahrscheinlich auch immer mal wieder kommen, und es ist ja auch sonst unnötig, daß er sich damit plagt. Solche Diskussionen werden wohl immer mühsamer je älter die Kinder werden denke ich.
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Sie brauchen Anleitung was sie den Freunden sagen sollen usw. Therapie ist irgendwie negativ behaftet. Schon in der Volksschule.
Nennt es Konzentrationstraining oder Lerntraining. Nicht Ergo oder gar Therapie.
Lasst euch gemeinsam einen cooleren Begriff einfallen.
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Heute war die 2. Deutsch-Sa. Er sagt es ist ihm sehr gut gegangen dabei. Er hat 2,5 Seiten geschrieben weil ihm so viel eingefallen ist. Er hat alles in super Schönschrift geschrieben, brav alle Eigenschaften abgehakt damit er nix vergisst, 3 x durchgelesen und hatte sogar Zeit am Ende Worte bei denen er sich nicht sicher war im Wörterbuch nachzuschauen.
Also schauen wir was er drauf hat, klingt mal gut soweit.
@Nasty Lerntraining hab ich eh gesagt. Hat nix geändert. Er hatte ja schon von Geburt an Therapien und kennts zur Genüge denke ich, wurscht wie mans nennt.
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@melly210
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Das hab ich gemeint. Man kann ihm ja dann erklären, dass andere es gar nicht so kennen.
Er wird dadurch auch nicht lieber gehen, aber sich mit Backup wohler fühlen wenn einer Fragen stellt.
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Leider ist das Wort "Therapie" auch in sog "höheren Kreisen" immer noch etwas schambehaftet.
Da kann man zumindest ein bisschen entgegen wirken
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Ich kenn deinen Sohn nicht @melly210 aber vielleicht nur ein Anstoß zum Nachfragen. Vielleicht hilft's ihm wenn er weiß wie er es offiziell handhaben soll.
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Ansonsten vll @Nasty ?
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Eine, schon ältere Ärztin -sie hat uns als Baby gesehen und dann bei der Erhöhung von 3 auf 4 - sie hat die Fragen gestellt und zeitgleich mit dem Kopf genickt oder geschüttelt. Je nachdem ob ich ja oder nein sagen sollte. 😉Die war spitze. Wollte die Befunde nicht sehen, hat nur alles eingetippt. Hätte aber natürlich alles belegen können.
Der Gutachter entscheidet es leider nicht. Er oder sie tippen die Antworten auf einen Fragebogen ein inkl Ergänzungen. Das wird dann "oben" vom Chefarzt bewilligt oder nicht. Bescheid folgt....
Es ist nix anderes wie eine Riesen fragerei bei der die Stunden des Aufwandes erreichnet werden. Pro Kathetern sind's 15 Minuten, für Körperpflege 30 Minuten...da gibt's fertige Vorgaben. Selbst wenn du sagst wickeln dauert 30 Minuten, hilft das nicht wenn nur 10 Minuten vorgesehen sind.
Kind wurde von 6x nur 2x angesehen, sie musste aber natürlich immer mit. Sie wollen dann sehen ob ein Rollstuhl Kind nicht doch stehen kann oder Reflexe hat, Unsinnigkeiten eigentlich. Geoße, Gewicht.... Je weniger Kind mitmacht, desto besser in dem Fall.
Ich denke ihr habt bestimmt Anspruch auf Pflegegeld. Die richtige Einstufung wird's aber vermutlich nicht gleich geben. Sie versuchen es zuerst mit der unterst möglichen 1 oder 2. Selbst wenn dir 3 oder 4 zustünde.
Wenn du was brauchst jederzeit melden. Wir müssen dauernd hin um eine wundersame Rückenmarksnervenheilung auszuschließen 😬
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